Bibeltage im Kloster Wavreumont

13.-15. Oktober 2019:

Erkrather erlebten ein Wochenende im Kloster
Mönche wollen gemeinsam Gott suchen

Die meisten Menschen kennen Mönche nur aus dem Fernsehen oder aus dem Kino. Aber wie leben sie wirklich? Haben Mönche auch Urlaub? Gibt es im Kloster Fernsehen oder WLAN? Warum treten Menschen in ein Kloster ein? Was machen Mönche den ganzen Tag außer Beten? Wie wird man Mönch?
26 Männer und Frauen aus Erkrath und aus der Umgebung verbrachten ein Wochenende im Benediktinerkloster Wavreumont in Belgien. Nicht um das Kloster zu besichtigen, sondern um einige Tage mit den Mönchen zu leben. Sie beteiligten sich bei den Gebetszeiten in der Klosterkirche, nahmen das Mittagessen gemeinsam mit den Mönchen im Stillschweigen, halfen bei der Arbeit in der Spülküche und hielten selber ihr Zimmer in Ordnung.
Der Bibelkurs in Hochdahl, der sich jeden Monat mit der Heiligen Schrift der Christen beschäftigt, hatte zu dem Wochenende eingeladen. Das Interesse war groß: Katholiken und Protestanten, Jüngere und Ältere hatten sich angemeldet. Die Teilnehmer kannten sich vorher nicht, denn sie kamen aus zwölf verschiedenen Städten. Aber alle wollten die Gelegenheit nutzen, das Leben im Kloster kennenzulernen.
Ein ausführliches Gespräch mit Francois, der schon seit Jahrzehnten in Wavreumont lebt, brachte zusätzliche Informationen. Zum Kloster gehören 18 Mönche, nur wenige sind Priester. Sie stammen aus mehreren Ländern und haben in verschiedenen Berufen gearbeitet. Francois ist für die Finanzen und die Verwaltung zuständig. Andere arbeiten in der Küche, die wegen der Gäste oft für 50 Personen sorgen muss. Wieder andere arbeiten im Haus, im Garten oder in der kleinen Fabrik, die für den Lebensunterhalt der Mönche sorgt.
Die Teilnehmer des Wochenendes erfuhren viel Neues über das Leben im Kloster. Es gibt dort tatsächlich Urlaub, Fernsehen und WLAN. Aber das spielt alles eine geringe Rolle im Leben der Mönche. Die Menschen treten nicht in ein Kloster ein, um ein gemütliches Leben mit viel Freizeit zu haben. Die Ordensregel „Beten und Arbeiten“ ist vielmehr eine Hilfe, um gemeinsam Gott zu suchen.
Das Wochenende stand unter dem Thema: „Vom Gottvertrauen in der Not.“ Dafür war ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet. Schweigen und Singen, Kurzreferate und Aussprache, Gesprächsgruppen und Bibelarbeit, Einzelreflexion und Textinterpretation sollten dazu anleiten, das eigene Leben und den Glauben miteinander zu verbinden.

Die Tage im Kloster waren auch als Erholung für Leib und Seele gedacht. Deshalb gehörten Spaziergänge und eine Abendwanderung zur Einsiedelei von Bévercé ebenfalls zum Programm. Wegen des großen Interesses ist eine ähnliche Veranstaltung auch für das kommende Jahr 2020 geplant. Informationen gibt es jetzt schon unter Telefon 02104/8172460.

 

Weitere Berichte:

„Ich kannte niemanden in der Gruppe. Aber ich bin froh, dass ich an dem Bibelwochenende teilgenommen habe.“ Das sagte Laurence De Vos, eine junge Frau aus Eupen in Belgien. Sie hatte im Internet von dem Bibelwochenende gelesen, zu dem der Bibelkurs in Hochdahl gemeinsam mit den Mönchen von Wavreumont in das Kloster Saint Remacle bei Stavelot eingeladen hatte.

Zwanzig Männer und Frauen aus Erkrath und DüsseldorfHilden und LangenfeldHaan und Heiligenhaus lebten drei Tage (5.-7. Oktober 2018) bei den Benediktinermönchen, die sich in ihrer Ordensregel verpflichtet hatten, jeden Gast wie Christus aufzunehmen. Weitere Teilnehmer kamen aus den belgischen Ostkantonen dazu, wo deutsch die Landessprache ist.

Das Thema lautete: „Die Bergpredigt Jesu.“ Der Bibeltext wurde gemeinsam gelesen und auf unterschiedliche Weise erschlossen: durch Singen und Beten, Schweigen und Nachdenken, durch Gespräche in der Gruppe und durch Einzelreflexion. Ergänzt wurden die Überlegungen und Diskussionen durch die Teilnahme am Stundengebet der Mönche und durch eigene Gottesdienste.

Die Tage im Kloster Wavreumont sollten Erholung für Leib und Seele sein, deshalb gehörten Spaziergänge und eine Abendwanderung zur Einsiedelei von Bévercé ebenfalls zum Programm.

Wegen des großen Interesses ist eine ähnliche Veranstaltung auch für das kommende Jahr 2019 geplant. Informationen gibt es jetzt schon unter Telefon 02104/8172460.

 

 

Zu einem Wochenende im Benediktinerkloster Wavreumont in Belgien hatte die katholische Kirchengemeinde St. Franziskus Hochdahl vom 7.-9. Juli 2017 eingeladen. Das Thema lautete: „Jesus – ein großer Prophet.“ Die Teilnehmer wohnten in dem einsam gelegenen Kloster am Rand des Hohen Venn und erlebten die Gastfreundschaft der Mönche, die sich in ihrer Ordensregel verpflichten, jeden Gast wie Christus aufzunehmen.

Ein abwechslungsreiches Programm war vorbereitet. Referate und Aussprache, Arbeitskreise und Gesprächsgruppen, Bibelarbeit und Bildinterpretationen sollten dazu anleiten, das eigene Leben und den christlichen Glauben miteinander zu verbinden. Ergänzt wurden die Überlegungen und Diskussionen durch die Teilnahme am Stundengebet der Mönche und durch eigene Gottesdienste.

Wichtig für die gute Stimmung an dem Wochenende war die Zusammensetzung in der Gruppe. Die Jüngste war 22, der Älteste 80 Jahre alt. Es spielte keine Rolle, wer katholisch war und wer evangelisch. Die Teilnehmer kamen aus Hochdahl und Erkrath, Haan und Hilden, Düsseldorf und Duisburg, Neuss und Wuppertal.

Die Tage im Kloster sollten Erholung für Leib und Seele sein, deshalb gehörten Spaziergänge und eine Abendwanderung zur Einsiedelei von Bevercé ebenfalls zum Programm. Wegen des großen Interesses ist eine ähnliche Veranstaltung auch für das kommende Jahr 2018 geplant. Informationen gibt es jetzt schon unter Telefon 02104/8172460.

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