Wir brechen das Brot – wir begegnen IHM

Das Brot brechen, den Wein rundreichen und darin IHM begegnen, seiner Lebenskraft, seiner Lebensart, seinem GEIST, seiner Seele, seinem innersten Wesen begegnen ‑das ist für die meisten Menschen bestenfalls ein Traum, schlimmer noch: Wahnsinn. ‑ Laß uns das nie vergessen, Herr. Laß unsere Eucharistiefeier niemals zur Routine werden. Bewahre uns vor Gedankenlosigkeit, sonst sind wir außerstande, dich zu verkünden, bis du kommst, um die große Freude zu bringen für alle Ewigkeit.

Zweimal im Jahr kommt Gemeinde zu e i n e r Eucharistiefeier zusammen: Gründonnerstag in der Kirche, „hinter verschlossenen Türen“, und einmal Fronleichnam ‑in aller Öffentlichkeit. Jeder der beiden Tage hat von daher seinen eigenen Akzent. ‑ Fronleichnam feiern wir in Hochdahl unsere Gemeinde-Messe um 10 Uhr auf den Hof der Hauptschule Sedental (bei regnerischem Wetter in der Eingangshalle der Schule). Mehr als ein Symbol, ein Bild ist es, wenn vor 10 Uhr die Menschen aus den verschiedenen Wohnvierteln Hochdahls in der „Stadtmitte“ zusammenströmen…
An diesem Tag kann sich „Gemeinde“ auch mehr als sonst an der Vorbereitung der Eucharistiefeier beteiligen, beim Herrichten des Platzes ab 8.30 Uhr und später wieder beim „Aufräumen“. Wer macht mit? ‑ Und ein Kompromiß für alle, die an dieser gemeinsamen Eucharistiefeier nicht teilnehmen können: je eine Messe findet noch in den verschiedenen Wohnvierteln statt: 18 Uhr in der Neanderkirche, 19 Uhr Hl. Geist, 11.15 Uhr Paul‑Schneider‑Haus und 18 Uhr St. Franziskus. ALLE anderen Messen fallen aus!

 

Gott,
wir brechen das Brot füreinander,
und wir empfangen den Leib
Jesu Christi, deines Sohnes.
Wir bitten dich,
laß uns aus seiner Kraft
in Liebe und Friede leben;
dann wird er selbst unter uns sein,
dann werden wir sein Leib
in dieser Welt bis in Ewigkeit.

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