Das Gemeindeprofil

Dieses Profil soll einen ersten Einblick in die Gemeinde vermitteln. Deshalb wird besonderer Wert gelegt auf Dinge, die der Gemeinde wichtig waren und wichtig sind, in denen zum Teil erhebliches ehrenamtlichen Engagement sichtbar wird.

In Hochdahl ist der Seelsorgebereich mit der ursprünglichen Pfarrei St. Franziskus identisch. Das Pastoralteam der Franziskus-Gemeinde nimmt daher die Leitungsaufgaben gemeinsam mit einem Pfarrgemeinderat und einem Kirchenvorstand wahr. Der Seelsorgebereich hat inzwischen knapp 7.000 Gemeindemitglieder.

Seit 2025 gehören wir zur Pastoralen Einheit im neanderland, zusammen mit den Gemeinden in Hilden, Haan, Erkrath.

 

In der Seelsorge sind tätig:

Leitender Pfarrer Michael Mohr
Pfarrvikar Johannes Wirthmüller
Kaplan P. Andrew Shirima
Gemeindereferentin Heidi Bauer
Subsidiar im Ruhestand:  Pfarrer Ludwin Seiwert

 

STRUKTUR UND ENTSTEHUNGSGESCHICHTE

Die Franziskus-Gemeinde Hochdahl hat drei Zentren
Trills mit Franziskus-Kirche, Pfarrheim, Kindergarten und Dienstwohnung
Sandheide mit Heilig-Geist-Kirche, Pfarrheim, Kindergarten und Dienstwohnung
Millrath-Ost mit Roncalli-Haus und Kindergarten.

Ein zentraler Punkt ist das Haus der Kirchen am Hochdahler Markt, das 1987 zusammen mit der evangelischen Gemeinde Hochdahls geplant und erbaut worden ist. Dort befinden sich das Pfarrbüro, das Büro der evangelischen Gemeinde, das Kirchen-Café, ein Raum der Stille, ein Eine-Welt-Laden und verschiedene Versammlungsräume, die von Gruppen und Gremien beider Gemeinden genutzt werden.
Zusammen mit der ev. Gemeinde werden im Paul-Schneider-Haus im Millrath gemeinsame Veranstaltungen angeboten.

Seit 1968 wurde „Die Neue Stadt Hochdahl” als Modellprojekt des Landes Nordrhein-Westfalen aufgebaut (die beiden anderen „Modellstädte” waren Wulfen und Meckenheim-Merl). Planungsziel waren damals 45.000 Einwohner. Die Überlegungen zum Aufbau der Kirchengemeinde St. Franziskus liefen parallel zum Fortgang der Bautätigkeit. Heute hat Hochdahl ca. 27.000 Einwohner und ist Stadtteil von Erkrath.

Hochdahl sollte ein geschlossenes Baugebiet sein (eine Stadt Hochdahl), aber deutlich in Stadtteile gegliedert werden. Die Planungen für die Struktur und die Baumaßnahmen der Kirchengemeinde waren eng an diese städtebaulichen Vorgaben angelehnt.

Sehr früh wurde beschlossen, dass ganz Hochdahl eine Pfarrei sein sollte. Damit wegen der geplanten Größe diese Pfarrei nicht unübersichtlich und anonym würde, sollte auch kirchlich die Idee der „Subzentren” übernommen werden. Damit sollten die Vorteile der „Großraumseelsorge” (damals ein wichtiges Thema der Pastoral) mit einer deutlichen seelsorgerischen Präsenz im Lebensumfeld der Menschen verbunden werden. Alle Leitungsfunktionen der Gemeinde, spezialisierte Angebote für bestimmte Berufsgruppen und Angebote für Bürger der Stadt sollten zentral angesiedelt werden („Großraumseelsorge”), alle Vollzüge kirchlichen Gemeinschaftslebens für Kinder und Familien, Senioren usw. sollten sich in den Stadtvierteln abspielen (“Grundversorgung”).

Deshalb gibt es heute das Haus der Kirchen im Stadtzentrum, das außer den Funktionen des Pastoralbüros auch spezialisierte Angebote und Angebote für den „Bürger auf dem Markt” ermöglicht. Und es gibt die drei Zentren für die „Grundversorgung” in den Stadtvierteln.

CHARAKTERISTIKA DER GEMEINDE

Die St. Franziskus-Gemeinde ist im Geiste des Zweiten Vatikanischen Konzils gewachsen. Außerordentlich viele engagierte Gemeindemitglieder, die mit sehr hoher Eigenverantwortung das Leben der Gemeinde gestalten, arbeiten aus der Überzeugung heraus, dass sie dazu durch Taufe und Firmung nicht nur befähigt sondern sogar verpflichtet sind. So möchten wir mit dem Pfarrer in einer Atmosphäre gegenseitigen Förderns und Ermutigens zusammenarbeiten.
Ein besonderer Schwerpunkt unserer Gemeinde liegt in der Katechese:
Die Eltern der Täuflinge erhalten an drei Abenden von Mitgliedern des Arbeitskreises Taufgespräche Anregungen für den eigenen Glauben und haben die Möglichkeit, andere Familien in gleicher Situation kennen zu lernen
Von Januar bis Mai werden die Erstkommunionkinder in Kleingruppen von Eltern auf die Kommunion und die Buße vorbereitet
Etwa im Alter von 16 werden Jugendliche auf die Firmung vorbereitet. In Kleingruppen werden sie durch die Firmbegleiter in wöchentlichen abendlichen Treffen angeleitet, ihren Glaubens zu vertiefen und zu bestätigen.
Die Katechese für die regelmäßigen Kinder- und Kleinkindergottesdienste wird von verschiedenen Teams vorbereitet.

Die Feier des Gottesdienstes war immer geprägt von den Vorstellungen der erneuerten Liturgie des Zweiten Vatikanischen Konzils. Nicht die Rolle des Priesters steht im Mittelpunkt, sondern eine möglichst lebendige und aktive Teilnahme aller, die zum Gottesdienst versammelt sind. Dabei ist es wichtig, dass „Leben” und „Botschaft” in eine fruchtbare Begegnung und Auseinandersetzung geraten. Das Gottesdienstangebot ist vielfältig und ausgerichtet auf die unterschiedlichen Altersgruppen: Kinder- und Familienmessen mit Kleinkindergottesdienst, Jugendmessen, Seniorenmessen sowie Schul- und Werktagsgottesdienste.

Die Ökumene wird an vielen Stellen in der Gemeinde gelebt und hat im Haus der Kirchen am Hochdahler Markt ein wichtiges Zentrum. Beispiele für die Zusammenarbeit und den Austausch sind das ökumenische Konveniat, das Ökumenische Bildungswerk, der Wochenausklang im Paul-Schneider-Haus, Gesprächsgruppen in der Zeit der Trauer, die Arbeit im Franziskus-Hospiz und das ökumenische Gemeindefest, das alle drei Jahre gemeinsam gefeiert wird.

Die Gruppen der nicht-verbandlichen Jugendarbeit und die DPSG arbeiten eng zusammen.

Aktiv in unserer Gemeinde ist auch die Frauengemeinschaft mit vielen verschiedenen Angeboten. Weitere Möglichkeiten der Mitarbeit bieten Familienkreise, Chöre, der Kontaktdienst, Feste u.a..
In der Gemeinde zeigen sich vielfältige caritative Angebote. Rat und Hilfen gibt es u.a. im Familienbüro (des Familienzentrums), im Hospiz, durch den SKFM und die Caritas.

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