Das Doppelgleichnis vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme

LUKAS 15 1 Alle Zöllner und Sünder kamen zu ihm, um ihn zu hören. 2 Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen. 3 Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: 4 Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? 5 Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, 6 und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war! 7 Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben. 8 Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? 9 Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte! 10 Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt.

Wie zeigt sich die Gerechtigkeit, die im Himmel herrscht, auf Erden?

Aller guten Dinge sind drei. Dreimal erzählt Jesus, wie groß die Freude ist, Verlorenes wiederzufinden (das dritte Mal im Gleichnis vom verlorenen Sohn). Und egal wieviel verloren geht, beim ersten Mal sind es 1%, beim zweiten Mal 10%, beim dritten Mal sogar 50%, am Ende ist die Freude so groß, dass die Freude mit anderen Menschen geteilt wird.

Es ist leicht, anderen Menschen ihre Fehler aufzuzeigen. Es ist mühsam, Geduld mit anderen Menschen zu haben. Es ist schwer zu glauben, dass Menschen sich ändern. Wenn nun aber Menschen einen neuen, besseren Lebensweg einschlagen, freuen wir uns dann wie die Engel im Himmel?

3 Gedanken zu „Das Doppelgleichnis vom verlorenen Schaf und von der verlorenen Drachme

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